German Pararesearch 2008
Paranormal-Nord leitete in diesem Jahr die Pararesearch und hat sich für die Untersuchung den Ort Hundisburg und das umgebende Gebiet herausgesucht. Durch diverse Publikationen im Internet, Fernsehen und der "Bild"-Zeitung wurde Paranormal-Nord auf die sog. Spukruine Nordhusen aufmerksam. Dabei ging es kurz gesagt um "Objekte" auf Fotos die ein Mann dort immer wieder gemacht hat.
Durch die Recherche zu dieser Lokalität sprangen aber noch andere Örtlichkeiten in der Nähe ins Auge und so schien dieser Ort wie geschaffen für die Pararesearch 2008. So haben sich also 9 Leute aus 5 verschiedenen Teams getroffen um 3 Tage und 3 Nächte gemeinsam zu ermitteln.
Die Pararesearch 2008 wurde von Paranormal-Nord organisiert und ich beschränke mich deshalb nur darauf kleine Zusammenfassungen der Tage hier darzustellen. Wer mehr Details und Infos zur Pararesearch 2008 möchte kann diese auf der Homepage von Paranormal-Nord finden.
PU 1. Nacht
Grabhügel
Team: Jörg, Silke, Madmax und Marcus
Die erste PU fand an den Grabhügeln bzw der Ruine statt. Gegen 21 Uhr fanden sich die beiden Teams an der jeweiligen Örtlichkeiten ein. Tagsüber haben wir bereits beide Orte begangen und uns mit den Lokalitäten vertraut gemacht.
Die eigentliche PU startet um ca 21:00 Uhr an den Grabhügeln.
Durch ein Schild das vor Ort aufgestellt ist wußten wir über die genauen Positionen der Gräber bescheid. Meinen Camcorder stellte ich zwischen die beiden Grabhügel so das ich hinter den Hügel Nummer 2 den Weg im Sichtbereich hatte. Vor dem Camcorder lagen im Sichtbereich eine Lichtschranke die den Weg überwachen sollte, ein Diktiergerät und ein EMF-Meter ( Conrad EMF Checker )so wie ein Luftfeuchte- und Temperaturdatenlogger.
Die Infrarot Fotofalle postierte ich auf der anderen Seite des Hügels in Blickrichtung eines markanten Steines der auch in direktem Umfeld eines einzelnen Grabes aus dem Mittelalter stand.
Während der Untersuchung fiel vor allem eines auf - zu einem Zeitpunkt hörten wir das Auslösesignal der Lichtschranke nahe Grabhügel Nr. 2. Als wir uns näherten und direkt ( ca 1,5 Meter ) vor der Lichtschranke stand, ging diese nochmal zweimal an. Einen Grund hierfür konnten wir nicht sehen bzw. feststellen. Ich hab auch versucht auf den Boden zu blasen und so eventuelle Störquellen zu eruieren - ohne Erfolg. Keine Ahnung warum das Dingens ausgelöst hat ??? Eventuell ist einfach ne fette Motte oder Laub durch den Infrarotstrahl geflattert und hat damit den Alarm ausgelöst. Gesehen haben wir nix... aber es war ja auch dunkel.
Akustisch fiel uns vor allem auf das es in der Umgebung viele Frösche hatte . Das Gebiet ist grundsätzlich sehr sehr feucht gewesen. Viel Luftfeuchtigkeit war vorhanden.
Die alte Kirchenruine ( Spukruine ) lag in direktem Sichtfeld der Hügelgräber und so konnten wir die Lichtblitze der Fotografen des anderen Teams sehr gut stehen.
Nach ca 90 Minuten tauschten wir mit dem anderen Team die Lokalitäten und begaben uns an die Ruine.
Hier gehts zur Fotogalerie von Paranormal-Nord mit vielen Bildern der Location --> Fotogalerie "Galgenberg"
"Spukruine Nordhusen"
Team: Jörg, Silke, Madmax und Marcus
Dort angekommen stellte ich die Infrarotkamera direkt in die Ruine und stellte den Camcorder daneben auf. Die beiden Tore zum "Inneren" der Ruine überwachte ich mit zwei Infrarotlichtschranken. Gegenüber des Camcorder legte ich einen EMF Checker auf den Boden so wie ein Bewegungsmelder. In die kleine "Nische" in der gegenüberliegende Mauer der Ruine legte ich ein Diktiergerät und ein Temperatur und Luftfeuchtesensor.
Vor die Wand die ich gefilmt hatte war außerdem noch ein LED-Lichtstrahler aufgebaut der mir für die Aufnahmen Licht lieferte.
Auch hier war hohe Luftfeuchtigkeit und die Plastikverpackung der Fotofalle war total mit Wassertröpfchen bedeckt. Vögel pfiffen sehr sehr laut während unseren gesamten Aufenthaltes an der Ruine.
Der Himmel war gegen später wolkenlos und wir beobachteten Fledermäuse und einige Sternschnuppen am klaren Himmel. Madmax hat seine Kamera hinter der Ruine postiert. In der Ruine hatten wir ca 10 Grad gemessen.
Die Untersuchung verlief sehr ruhig und wir machten noch ein paar EVP-Versuche in und um die Ruine.
Gegen 23:30 Uhr packten wir zusammen und verliesen das Gelände.
Hier gehts zur Fotogalerie von Paranormal-Nord mit vielen Bildern der Location --> Fotogalerie "Spukruine"
2.Tag
"Schloß Hundisburg"
Team: Knut, Jörg, Cean, Max, Markus
Wir sind um ca 22 Uhr an einem Parkplatz der sich neben dem Schloßgarten befindet angekommen. Tagsüber haben wir den Ort schon ausführlich begangen und wußten so von unserem Ziel in dieser Nacht.
Der große Schloßgarten erstreckt sich vor dem Schloß und in einem Nebenbereich der wohl als Park dient haben wir bei der Vorabbegehung einige Gräber gefunden die wir untersuchen wollten.
Am Ort angekommen stellten wir unsere Geräte auf. Meine Infrarotfotofalle und meinen Camcorder richtete ich auf die größte Grabanlage aus. Ein großer Grabstein mit fast nicht mehr zu lesender Schrift der sich am Rande des Parkes befindet. Direkt an das Grab legte ich ein Diktiergerät. Eine Lichtschtranke überwachte den Weg der direkt vom Grab auf uns zukam.
Es war ca 8 Grad Celsius kalt an dem Ort. Nachdem wir Madmax und Marcus in der Nähe dieses Ortes zurückgelassen hatten gingen wir zurück in den Schloßgarten und filmten dort eine Gruft die sich dort unter einer Treppe befindet. Außerdem nahmen wir auch EVP Aufnahmen während der Videoaufzeichnung auf.
Nach ca 10 Minuten vor der Gruft machten wir uns wieder auf den Rückweg zu Marcus und Madmax. Diese gingen nun ihrerseits zu der Gruft. Wir blieben in der Nähe der Gräber. Alles war recht still und es war auch fast kein Vogel zu hören. Ein Vogel fing neben dem Grab an laut zu singen und wir hörten einfach eine Weile in die Stille hinein. Aufeinmal meldete die Lichtschranke vor dem Grab Alarm - irgendetwas hatte die Lichtschranke unterbrochen. Auch diesmal konnten wir keinen Grund rausfinden.
Ich versuchte dann unmittelbar an der Lichtschranke erneut eine EVP Aufnahme. Cean und ich versuchten dies etwas später erneut !
Als wir gegen 23:30 Uhr zusammengepackt haben fuhren wir direkt in unsere Pension wo wir uns wieder mit unserem zweiten Team getroffen haben das in dieser Nacht erneut die Ruine untersucht hatte.
Hier gehts zur Fotogalerie von Paranormal-Nord mit vielen Bildern der Location --> Fotogalerie "Schloßgarten Hundisburg"
Genaue Informationen zum Verlauf der PU entnehmen Sie bitte der folgenden Seite von Paranormal-Nord --> German "Pararesearch 2008 - Teil 3: Schloß Hundisburg"
3.Tag
"Hünengräber Küchentann und Kaisergrab"
Team: Knut, Jörg, Andreas, Marcus, Madmax, André
Wir begaben uns spät Nachts auf den Weg zu den Großsteingräbern. Der Weg zu den Gräbern ist sehr weit da man nicht mit dem Auto dahin fahren kann. Wir haben also einen ca. 45 minütigen Hinweg in Kauf genommen um diese Lokalität auch zu untersuchen.
Die Gräber sind sehr sehr alt und wir dachten uns "Warum untersuchen wir nicht mal so eine Lokalität auf Aktivität?" Der Weg zu den Gräbern führt sehr tief in den Wald hinein. Wir kamen vorbei an mehreren kleinen Bächen und kleinen Seen. An einem See waren die Frösche so laut das man es fast nicht glauben sollte.
Als wir dann nach langem Fussmarsch endlich an ersten, dem sog. ...Grab, angelangt waren teilten wir die Teams um in dieser Nacht zwei Gräber untersuchen zu können. Hierfür suchten wir uns die größten der Gräber aus. Andreas, Marcus, Madmax und ich untersuchten, das nochmals ca 15 Minuten entfernte "Kaisergrab".
Die Grabanlage ist eingefasst von einem ovalen Steinkreis. Als wir tagsüber auf der Vorabbegehung des Ortes waren fand ich mehrer Feuersteine in unmittelnbarer Nähe des Kaisergrabes - keine Ahnung ob da ein Zusammenhang besteht.
Wir haben meine Kamera genau auf den südlich gelegenen Eingang des Grabes ausgerichtet und mit einem LED-Strahler beleuchtet. Neben den Eingang habe ich ein Diktiergerät und ein EMF-Meter gestellt. Auf die Steine die das Grab abdeckten haben wir eine Lichtschranke von Norden nach Süden gesetzt. Außerdem haben wir eine Lichtschranke zwischen zwei Steinen des äußeren Kreises gestellt die dann zusammen mit der anderen Lichtschranke ein Kreuz auf dem Grab gebildet haben. Die Lichtschranken sind auch in dieser Nacht nicht losgegangen.
Der Wald war sehr dunkel ! Keine Vögel zu hören - wir nahmen phasenweise weit entfernte Musik ( Bass ) wahr. Es wehte kein Lüftchen. Ein sehr sehr stiller Ort !
Die Infrarotfotofalle stellte ich so das die nördliche Seite des Grabes überwacht wurde. Nachdem auch Madmax und Andreas Ihr Equipment aufgestellt hatten verliesen wir für ca 50 Minuten die unmittelbare Nähe des Grabes und liesen das Equipment dort alleine laufen.
Nach ca 50 Minuten kamen wir wieder und machten einen EVP-Aufnahme direkt vor dem Eingang des Grabes. Danach packten wir zusammen und traffen uns mit der anderen Gruppe am anderen Grab und begaben uns ca um 1:30 Uhr auf den Rückweg.
Bis jetzt haben wir keinerlei Indizien auf Video oder Audioaufnahmen finden können.
Hier gehts zur Fotogalerie von Paranormal-Nord mit vielen Bildern der Location --> Fotogalerie "Hünengräber"
Diskussion zur Parareserach 2008 und bisher gefundene Indizien im Parareserach-Forum --> Parareserach 2008
Alle Fragen bezüglich der PU bitte an "Paranormal-Nord" richten.






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